02 Apr '11, 6am

Verstrahlte Gegenwart, verstrahlte Zukunft #atomkraft

Man muss dabei bedenken, dass sich viele der relativ gering klingenden Dosisangaben auf die aufgenommene Dosis pro Stunde beziehen. 100 Mikrosievert (0,1 Millisievert) pro Stunde summieren sich jedoch an einem Tag zu 2,4 Millisievert Gesamtdosis. Das ist die Menge, die man normalerweise in einem Jahr durch natürliche Strahlung erhält. Bekommen die Arbeiter Strahlung von mehr als 1000 Millisievert ab, besteht die Gefahr einer akuten Strahlenkrankheit mit den oben beschriebenen Symptomen. Je mehr Strahlung sie erhalten, umso geringer ist ihre Überlebenschance. Schon ab 5000 mSv Strahlungsdosis überlebt nur noch jeder zweite, bei 10.000 mSv besteht keine Überlebenschance mehr. Dies alles wissen wir aus den epidemiologischen Studien der Tschernobyl-Aufräumarbeiter, von denen viele bereits vor ihrem 50. Lebensjahr verstarben. Von den anderen sind mehr als 90 Prozent heute krank.

Full article: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/art...

Tweets

Neue Strahlen-Grenzwerte juristisch geprüft: Fu...

greenpeace.de 01 Apr '11, 4pm

Radioaktivität macht zudem nicht an den japanischen Grenzen halt. Greenpeace fordert daher, alle Fische und Meeresfrüchte ...

Greenpeace findet kontaminierte Lebensmittel 25...

greenpeace.de 06 Apr '11, 3pm

Auch der Bürgermeister von Minamisoma, Katsunobu Sakurai, beklagt den Mangel an verlässlicher Information und Hilfestellun...